Sie befinden sich hier: Pfarrei Michelrieth > Aktuelles

 

Am Sonntag Kantate, 19. Mai, wurde in der Michaels-Kirche in Michelrieth Konfirmationsjubiläum gefeiert. Hierzu trafen sich zehn Diamantene, 21 Goldene und sieben Silberne Konfirmanden. Pfarrer Völler begrüßte die Gemeinde und freute sich sehr über das Kommen der Silbernen Konfirmanden, die er selbst vor 25 Jahren eingesegnet hat. Der ehemalige Vikar, heute Pfarrer i. R., Rudolf Schmidt, der die Konfirmanden vor 50 Jahren begleitet hatte, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Festgottesdienst teilnehmen. Jedoch richtete er sich in einem Brief, verlesen von Günther Oleynik, an die Gemeinde. Pfarrer Völler erklärte in der Predigt, dass man sich, vor allem an solchen Festtagen, gerne und oft an die Vergangenheit und Kindheit zurückerinnern und darüber sprechen soll. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Konfirmanden zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken.

 

Silberne Konfirmanden (Konfirmationen am 20.03.1994 in Michelrieth/ 24.04.1994 in Steinmark durch Pfarrer Reinhold Völler):

Carsten Beck, Denise Breaux (geb. Heinisch), Steffen Brenneis, Mario Engelhardt, Christine Göttinger (geb. Gerberich), Simone Herbeck-Schwab (geb. Schwab), Miriam Hoppe (geb. Bröstler), Jürgen Kern, Tanja Krebs, Andreas Kunkel, Maren Layher (geb. Wolz), Tanja Michel (geb. Lawitzki), Melanie Anger (Konfirmation in Remlingen) und Georg Roth (verstorben). Organisatorin: Simone Herbeck-Schwab.

 

Goldene Konfirmanden (Konfirmationen am 30.03.1969 in Michelrieth durch Pfarrer Friedrich Hösch und in Glasofen durch Vikar Rudolf Schmidt):

Helmut Albert, Margot Bund (geb. Wolz), Helmut Englert, Dieter Freudenberger, Hermann Freudenberger, Werner Gerberich, Reinhard Gräder, Richard Gräder, Hanna Grottenthaler (geb. Fertig), Carola Grund (geb. Pachmann), Helga Herzog (geb. Pfenning), Günter Hörner, Friedlinde Hünlein (geb. Weis), Renate Keil (geb. Hofmann), Roland Krause, Hannelore Lembke (geb. Wolf), Robert Matschiner, Gertrud Matzen (geb. Englert), Günter Oleynik, Inge Oleynik, Helga Priester (geb. Freudenberger), Ingrid Remele (geb. Fertig), Richard Schmidt, Waltraud Schmitt (geb. Pahl), Renate Schöffer (geb. Reiner), Martin Wagner, und Gottfried Wolf, sowie Hermann Albert, Nortrud Betz (geb. Schwab), Edgar Freudenberger und Winfried Roder (alle vier verstorben). Organisatoren: Günter Oleynik, Hannelore Lembke und Friedlinde Hünlein.

 

Diamantene Konfirmanden (Konfirmationen am 22.03.1959 in Glasofen/ 05.04.1959 in Michelrieth/ 12.04.1959 in Steinmark durch Pfarrer Wilhelm Bogner):

Karl-Peter Albert, Elsbeth Diehm (geb. Luth), Erika Eichinger (geb. Gerberich), Heinz Gerberich, Peter Klüpfel, Eckard Laumeister, Wolfgang Müller, Karl Rexroth, Hannelore Schäfer (geb. Knape), Heinz Weimann, Christa Wolf (geb. Ühlein) und Peter Sack (unbekannt verzogen), sowie Manfred Beer, Karlheinz Eitel, Gerda Krader (geb. Albert), Siegfried Pochert, Herbert Straub, Manfred Weis, Dieter Werner und Gerhard Werner (alle acht verstorben). Organisatoren: Elsbeth Diehm und Karl-Peter Albert.

Konfirmation in Steinmark 2019

 

Am 05. Mai wurde in Steinmark Konfirmation gefeiert. Unter festlicher Orgelmusik zogen die beiden Konfirmanden begleitet von Pfarrer Reinhold Völler und dem Kirchenvorstand in die festlich geschmückte Martin-Luther-Kirche ein. Zur Begrüßung richtete sich Kirchenvorsteherin Margit Freudenberger an die Besucher. Sie verglich die Begleiter Jesus mit den „Followern“ heutiger sozialer Plattformen im Internet und lud die Konfirmanden ein sich auch weiterhin im Leben der Gemeinde einzubringen. Pfarrer Völler stellte schon vor dem Gottesdienst die Frage, was Geld mit Konfirmation zu tun hat. In der Predigt beantwortete er dies so, dass die Konfirmation ähnlich wie eine Anzahlung von Gott zu verstehen ist. Ob man diese nun sofort einlöst und sich dem Glauben hingibt, oder sie, wie an einer Bank anlegt, um sie sich später „auszahlen zu lassen“ ist hierbei jedem selbst überlassen. Um dieses zu unterstreichen verriet Pfarrer Völler, dass er seinen Konfirmationsspruch erst spät verstanden und dennoch zum Glauben gefunden hat. Die Konfirmanden haben ihren Paten zum Dank noch Rosen überreicht bevor sie nun am Altar eingesegnet wurden. Anschließend feierten sie gemeinsam ihr erstes Heiliges Abendmahl. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Singkreis des CVJM Altfeld unter der Leitung von Peter Freudenberger und dem Organisten Wolfgang Zinßler.

 

Konfirmiert wurden: Paul Friedrichs (Kredenbach) und Nicolas Kern (Steinmark).

Osternacht 2019

Die Kirchengemeinde Michelrieth hat für Sonntag, 21. April, um 6 Uhr zur Auferstehungsfeier in die Michaels-Kirche in Michelrieth eingeladen.

Der Auferstehungsgottesdienst ist ein besonderes Highlight, da er so ganz anders als die gewohnten Gottesdienste aufgebaut ist. Trotz der frühen Stunde habe sich rund 150 Personen in der Kirche versammelt. Der Gottesdienst beginnt in der stillen und dunklen Kirche. Das Team, bestehend aus Gemeindemitgliedern und Konfirmanden, verliest Texte und Gebete, die den Bogen von der Schöpfung am Anfang der Welt bis zum Tod und Auferstehung von Jesus spannen. Der CVJM-Singkreis unter Leitung von Peter Freudenberger umrahmte die Feier musikalisch. Ute Rexroth und Hannelore Freudenberger unterstützten mit ihrem Flötenspiel den meditativen Charakter. Ein „junger Bach“ wurde von Pfarrer Reinhold Völler am Klavier und Peter Freudenberger an der Violine dargeboten.

Im Gottesdienst wurde die Osterkerze entzündet und das Osterlicht an alle Gäste weitergegeben. Zum Abschluss wurde ein festliches Abendmahl gefeiert.

In Anspielung auf den Bibeltext von Johannes 21, 9 wurden zur Überraschung der Gottesdienstbesucher vor der Kirche Fische und Brot gegrillt und verteilt.

Das Team von Pfarrer Völler lud die Gäste nach dem Gottesdienst ins Bürgerhaus Michelrieth zu einem reichhaltigen Osterfrühstück ein.

Feierabendmahl am Gründonnerstag 2019

 

"Ich erinnere mich ganz genau wie das war!" Das höre ich immer wieder von Menschen , die sich an ganz besondere Lebenssituationen erinnern. Mal sind es schöne, mal weniger schöne Erfahrungen.

Auch bei uns in der kirchlichen Tradition kommt viel zusammen, wenn wir feiern. Sie kennen das, die Gefühle mischen sich. Aber einschneidende, befreiende und hoffnungsverheißende Lebensereignisse kommen halt nie ganz allein daher. In der Osterzeit haben wir gleich mehrere solcher mehrschichtigen Feste.

Eines davon ist der Gründonnerstag und zwar gleich in doppelter Hinsicht! Aus unserer jüdischen Tradition heraus erinnern wir uns an das Passah-Mahl. Und damit an die menschgemachte harte Arbeit, die vielen Opfer und das Leid der Unterdrückung, das das Volk Israel lange Zeit aushalten musste. Gleichzeitig ist es aber auch ein Freudenfest, eine Befreiung aus dem Elend - der Aufbruch steht ganz im Vordergrund!

Für die Jünger Jesu war das der erste augenscheinliche Grund, dieses Fest zu feiern. Also zogen sie los. Sie finden einen Raum, das beste Geschirr kommt auf den Tisch, der beste Wein, die bitteren Kräuter, damit nicht vergessen wird, wie hart das alles war - damals und wie hart es auch in Zukunft sein wird. Schließlich essen sie als Gemeinschaft, natürlich auch, um satt zu werden. Sie singen Lieder, hören die alten Texte und stellen Fragen.

So war das auch in Steinmark, als Kirchenvorsteher und Ehrenamtliche den Raum in der alten Schule herrichteten für eine wunderbare Mahlfeier für alle Generationen. Da waren auch viele Kinder dabei. Sie gestalteten nebenher Kerzen und genossen einen Abend in Gemeinschaft mit uns. In der Mitte des Mahls wurde dann jedem klar: dies ist kein normales Festessen der Steinmarker Kirchengemeinde, dies wird ein besonderes Fest wie es eben auch das letzte Abendmahl mit Jesus war.

Für ihn war an diesem Abend vermutlich längst klar, dass er selbst in genau diesem Rhythmus steht: Leben, Leiden und Befreiung, sprich Auferstehung. Für ihn war diese Mahlfeier wohl keine bloße Erinnerung, sondern Verheißung und Bestimmung. Ein Jünger könnte das in einen Satz fügen, was etwa 40 Menschen an diesem warmen Abend vor dem Karfreitag mitfühlen konnten: "Als er dann das Brot in die Hände nahm und es brach und uns gab, da war es klar: Er gibt uns alles was er hat. So war das immer: Er hat sich nie geschont. Er hat alles gegeben."

In diese Gewissheit nimmt er uns alle mit auf seinen Weg ans Kreuz und nimmt die bitteren Kräuter und verwandelt sie in ein österliches Gefühl. Wir als seine Gemeinde haben das alles erleben dürfen, was im heiligen Abendmahl immer mitgedacht ist. Dazu haben wir sie gehört, die alten Geschichten, die herzhaften mitgebrachten Speisen, die wir gegessen haben, den Geschmack des Weines, der aus unserer Gegend kam.

Das alles bei schöner Musik und in netter Gemeinschaft - es war ein Feierabendmahl.

An dieser Stelle recht herzlichen Dank dem Kindergottesdienst-Team aus Steinmark, allen Ehrenamtlichen und unserem Kantor Michael Schöffer für diesen gelungenen Abend.

Schön war`s         

Ihr Diakon Jonas Wittmann

20 Jahre Seniorenkreis "Spinnstube"

 

Am 9. April konnten die Mitarbeiterinnen des Seniorenkreises "Spinnstube" auf 20 Jahre zurückblicken. Aus diesem Anlass hatten die Organisatorinnen die regelmäßigen Besucher  zum Mittagessen ins Gemeindehaus nach Oberwittbach eingeladen. Begrüßen konnte man hierzu auch die 1. Bürgermeisterin der Stadt Marktheidenfeld, Frau Helga Schmidt-Neder.

Der Nachmittag wurde mit einem bunten Programm gestaltet. Zur Freude aller hatte das Begleiten der Lieder Pfarrer Reinhold Völler auf dem E-Piano  übernommen.

Die Kirchengemeinde bedankt sich bei allen für die treue, zuverlässige und großartige Seniorenarbeit und für das Engagement, das die Mitarbeiterinnen an den Tag legen. 

Konfirmation in Michelrieth 2019

 

Am 07. April wurden 12 Jugendliche in der Michaels-Kirche in Michelrieth konfirmiert. Unter festlicher Orgelmusik zogen die Konfirmanden begleitet von Pfarrer Reinhold Völler und dem Kirchenvorstand in die festlich geschmückte Kirche ein. Die Kirchenvorsteherin Margit Freudenberger, die die Konfirmanden bereits das ganze Jahr begleitet hatte, vergleicht das Netz das Jesus ausgeworfen hat mit den sozialen Netzwerken im Internet und lud alle zur weiteren Arbeit in der Kirchengemeinde ein. Um diesen Punkt zu unterstreichen gab es einen gemeinsamen Auftritt des Kirchenchors Michelrieth, mit den Konfirmanden und Helene Thauer am Cello zu dem von Tabaluga bekannten Lied „Nessaja“. Pfarrer Völler richtete sich in der Predigt an seine Konfirmanden. Er beschreibt das Leben wie ein sauberes Blatt Papier, das mit der Zeit durch negative Erfahrungen immer mehr zerknittert wird. Doch der Glaube an Gott und Jesus kann dieses Zerknittern aufhalten und wieder geraderücken. Zur Einsegnung am Altar waren auch die jeweiligen Taufpaten eingeladen, die Hand bei ihren Schützlingen aufzulegen. Anschließend feierten sie gemeinsam ihr erstes Heiliges Abendmahl. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Michelrieth unter der Leitung von Petra Röhrig und dem Organisten Richard Eitel.

 

Konfirmiert wurden: Mika Alter, Patrick Freudenberger, Marie Gerberich, Adrian Hirrlinger (alle Altfeld), Pia Gräder (Oberwittbach), Anna Kämmer, Lisa Kämmer, Lena Rechenberg (alle Kredenbach), Niklas Krebs (Marienbrunn), Quentin Schäfer (Michelrieth), Lukas Segner (Röttbach) und Helene Thauer (Bischbrunn).

Konfirmandenvorstellung 2019

 

Am 31. März, am Sonntag Laetare, war der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden, die dieses Jahr in Michelrieth und Steinmark konfirmiert werden. Unter festlicher Orgelmusik wurden die Konfirmanden und Pfarrer Völler von der Gemeinde in der gut besuchten Michaels-Kirche begrüßt. Auch der Rest des Gottesdienstes unterschied sich von dem gewohnten Ablauf. So übernahmen die Konfirmanden viele unterschiedliche Aufgaben. Von der Bekanntgabe der Abkündigungen, über Gebete, bis hin zur Predigt. Diese wurde als kleines Anspiel in drei Teilen vorgetragen.

Zuerst fragten sich die jungen Christen, wie man denn Gottesdienstbesucher erkennen kann. Gibt es da eine bestimmte Kleiderordnung? Nein. Dieser Antwort waren sich alle einig.

Was macht eigentlich einen Christen aus? Reicht es nur nach den Zehn Geboten zu leben, oder sollte man auch außerhalb von hohen Feiertagen mal die Kirche besuchen? Laut Pfarrer Völler letzteres. Denn wer nach den Zehn Geboten lebt ist zwar ein guter Mensch, aber noch lange kein guter Christ.

Im zweiten und dritten Teil wurde eine TV-Spielshow nachgestellt. Die Kandidatin konnte alle Personen anhand ihrer Kleidung zu einer bestimmten Gruppe zuordnen. Doch bei dem Jungen mit dem Fisch-Shirt hatte sie Schwierigkeiten. Der vermeintliche Nordsee-Liebhaber entpuppte sich als Christ, der das Symbol des Christentums trägt. Aus dem griechischen (Fisch=ICHTHYS) stehen die Anfangsbuchstaben nämlich für „Iesoús Christós Theoû Hyiós Sōtér“ (Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter).

Frühstückstreffen für Frauen März 2019

 

„Reif für die Insel… mit neuer Motivation in den Alltag“ so lautet das Thema für den Vortrag von Frau Bärbel Welte aus Ludwigsburg, zu dem sich am Samstag 23. März ca. 230 Frauen in die vollbesetzte Grafschaftshalle nach Altfeld einladen ließen. Es erwarteten sie wie immer festlich dekorierte Tische und ein reichhaltiges Frühstück. Frau Gisela Hyn begrüßte die Gäste und führte durch den Vormittag. Die musikalische Einstimmung übernahm Julian Roth aus Kreuzwertheim und Frau Kretschmar aus Wertheim gab mit einem Erlebnisbericht einen kurzen Einblick in ihr Leben.

Frau Welte nahm die Zuhörerinnen gekonnt mit in den ganz normalen Alltag. Sie erklärte kurz, wann es Zeit ist, sich vor dem Burnout zu schützen. Viele Menschen in unserem Land haben das Gefühl, den steigenden Anforderungen nicht gerecht werden zu können. Jeder sollte sich dabei die Frage nach seinen Grundbedürfnissen (Essen und Trinken, Sicherheit, soziale Kontakte und soziale Anerkennung) stellen.

Nach einer kurzen Pause erhielten die Zuhörerinnen ein sehr unterhaltsames Selbstmotivations-Training. Wichtige Punkte daraus waren: umgib dich mit Menschen, die dir gut tun, achte auf deinen Körper, sich klare Ziele setzten und positiv denken – um nur einige aufzuzählen. Den Abschluss des Vortrags bildete das Gedicht von Jürgen Werth - „Vergiss es nie..“

Die Gäste waren begeistert und bedankten sich mit viel Applaus.

 

Das nächste Frühstückstreffen für Frauen in Altfeld findet am 16.11.2019 wieder in der Grafschaftshalle statt - Frau Karin Spitzer spricht zum Thema „Ein Frühstück (fast) wie bei Tiffanys – nach was sehne ich mich…?“

Männerwanderung 2019

 

Am 16. März fand wieder die jährliche Männerwanderung der Kirchengemeinde Michelrieth statt. Dieses Mal begann die Wanderung am evangelisch-lutherischen Jugendübernachtungshaus in Michelrieth. 20 Männer aller Altersgruppen haben sich hierzu getroffen, um sich entlang des Klingenbachs Richtung Mühlental aufzumachen. Auf dem Weg haben sich alle untereinander über „Gott und die Welt“ unterhalten. Mitten im Wald, auf einer natürlichen Brücke über den Haselbach, gab es dann einen christlichen Impuls. Kirchenvorstand Rainer Albert aus Steinmark sprach über Glück und (Vor-) Freude. Weiter ging es entlang des Haselbachs Richtung Eisenhammer, wo die Gruppe das „Hammermuseum“ besuchte. Nach der etwa 1,5 stündigen Führung ging die Wanderung weiter durch das Kropfbachtal. Unterwegs gab Bruder Siegfried, von der Christusträger-Bruderschaft aus Triefenstein, einen weiteren Impuls. Diesmal zur Jahreslosung 2019: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34, 15). In der Kartause Grünau ließ man den Tag gemütlich ausklingen.   

Gemeindebrief März 2019 - Mai 2019

Den Gemeindebrief gibt es jetzt hier.

Glaubenskurs des Kirchenvorstands 2019

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Michelrieth hat sich Ende Januar und Anfang Februar zu einem vierteiligen Glaubenskurs getroffen. Grund dafür war das Ziel, dass sich der neu gewählte Vorstand besser kennenlernt, um die Zusammenarbeit zu stärken. Als externer Referent wurde Fritz Joas, ein christlicher Landwirt aus Wertheim-Dörlesberg, eingeladen, der die Treffen durch interessante Vorträge und interaktive Gruppenarbeiten sehr kurzweilig gestaltete.

Die erste Sitzung wurde mit einer Vorstellungsrunde begonnen, bei der jeder Teilnehmer seine persönlichen Ziele für die nächste Amtsperiode schilderte. Danach wurde sich dem ersten großen Thema angenommen: Was haben Taufe und Wasser gemeinsam? Und wie stehen die Kirchenvorstände zu dem Bild von Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist?

Der zweite Abend beschäftigte sich mit dem Thema Kirche. Diese weitläufige Aufgabenstellung von Kirche als Gebäude, über unsere Kirchengemeinde, bis hin zur Organisation der evangelischen Landeskirche wurde ausführlich von allen Teilnehmern behandelt.

Das dritte Treffen handelte von dem Buch Gottes. Hier hatte jeder Anwesende seine persönliche Bibel dabei in der gemeinsam ein Bibelvers gelesen wurde und jeder seine Lieblingsstelle erklärte. Hieraus wurde schnell klar wie unterschiedlich die Bibelübersetzungen im Wortlaut sind, aber inhaltlich doch alle dasselbe thematisieren.

Das vierte und letzte Zusammenkommen wurde diesmal morgens abgehalten. Man traf sich zum gemeinsamen Frühstück und feierte währenddessen Abendmahl. Hier wurde außerdem über die Beichte und die verschiedenen Arten von Abendmahl gesprochen.

Als Fazit kann man den Glaubenskurs als vollen Erfolg ansehen. Der Kirchenvorstand ist sowohl auf persönlicher als auch auf spiritueller Ebene stark zusammengewachsen. Außerdem haben alle Teilnehmer Anregungen für ihre Ziele als Kirchenvorstand mitgenommen. Auch haben sich einige Änderungsgedanken zum Gottesdienst in unseren Gemeinden und den Sitzungen des Kirchenvorstands, zu denen übrigens alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen werden, ergeben. Ein großes Dankeschön geht auch nochmal an den Referenten Fritz Joas, der den Glaubenskurs sehr kurzfristig, aber dennoch kurzweilig, vorbereite hatte.

„Kaffeeklatsch“ beim Kirchenchor

Die besten Ideen sind die, die in den eigenen Reihen geboren werden. Der zweite Schritt „nach der Geburt“ ist eine offene Diskussion, wie man die Idee verbessern und umsetzen kann. Erst dann geht es ins Detail, Pläne werden aufgestellt, wer macht, wer besorgt was.

So ähnlich verlief das jetzt beim Kirchenchor, als die Idee geboren wurde. Man wollte etwas zur Aufbesserung der Chorkasse tun und dann fiel das Schlagwort „Jugendübernachtungshaus“. Ein Konzert sollte es nicht sein, weil ja viele von den Sängern gleichzeitig eingespannt sein sollten bei allen möglichen Dingen, die bei derartigen Festivitäten nun einmal anfallen (Bedienen, Kasse, Hinter-grundarbeiten, etc.). Ohne Singen würde es aber auch nicht gehen. Schließlich lebt der Verein ja vom Gesang. Schnell einigte man sich auf drei Lieder, die jetzt eigentlich auch nicht in voller geistlicher Breite und Tiefe daher kommen, sondern auf angenehme und lustige Weise die Besucherinnen und Besucher animieren sollten, möglichst viel Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Der Chor hat ja seit geraumer Zeit mit Petra Röhrig eine Dirigentin, die mit derlei Dingen sehr vertraut ist und in genialer Weise Lieder ge- und erfunden hat, die zu einem solchen Event passen würden.

Am 2. September war es so weit. Die Vorbereitungen liefen Hand in Hand. Alles war gerichtet. Nur das Wetter spielte nicht ganz mit. Während der Sommer außerordentlich war, kamen ausgerechnet an diesem Wochenende graue Wolken daher und die Temperaturen gingen in den Keller. Mit Jacke konnte man aber gut noch draußen sitzen, was auch einige wenige Mutige wagten. Viele aber gingen ins Haus, weil sie, wie sie sagten, noch nie in ihrem Leben da drin waren. Deswegen trat der Chor dreimal auf: in zwei größeren Räumen im Haus und einmal draußen. So konnten die Sängerinnen und Sänger die Lieder am Schluss perfekt singen. Trotz des eher schlechten Wetters war der Besuch aber sehr gut und der Chor konnte zufrieden sein und sagt Dank an alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Nachmittages beigetragen haben.

Flyer für unsere Kirche

Für Besucher unserer Michaelskirche in Michelrieth und alle Interessierten wurde ein Flyer erstellt. Er enthält viel wissenswertes über unser Kirche:

Silberjubiläum – 25 Jahre „Unser Pfarrer“

 

Am 31.Oktober 2017 jährt sich die Ordination von Pfarrer Reinhold Völler zum 25. Mal. Sein Dienstantritt in den Grafschaftsgemeinden war am 01. Juli 1992, schließlich wurde ihm am 1. März 1996 im Rahmen eines Gottesdienstes die Pfarrstelle von Dekan Kießig aus Aschaffenburg übertragen. Das Jubiläum wurde am Samstag 23. September in der Grafschaftshalle in Altfeld mit einer Andacht und anschließendem Empfang gefeiert. Das gemeinsame Team der Kirchenvorstände der Glasofener und Michelriether Kirchengemeinden hatten das Fest vorbereitet und einen perfekten Rahmen für die knapp 300 Gäste und Gratulanten geschaffen. In der Andacht ging Pfarrer Völler auf vielfältige Veränderungen in 25 Jahren ein. Große Sorge bereitet ihm die Entchristlichung unserer Gesellschaft und Traditionsbrüche in vielen Bereichen des Lebens. In dem Zitat von Hanns Dieter Hüsch: „Ich bin ohne Furcht, denn Gott, der Herr, macht mich leicht und versöhnt mich mit Himmel und Erde“ hat er seine Dankbarkeit ausgedrückt, die er nach seinem gesundheitlichen Rückschlag empfunden hat. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Petra Röhrig und der Posaunenchor, dirigiert von Peter Freudenberger.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter Ludwig Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und seine Gemahlin Elisabeth, Bürgermeister Richard Roos und Manfred Stamm, die Pfarrer Kollegen Hyn und Betschinske, sowie der in Ökumene verbundene Pfarrer Eckert aus Esselbach und Gratulanten, auch aus den katholischen Kirchengemeinden und der örtlichen Vereine zeigten in ihren Grußworten die Verbundenheit und Wertschätzung. Die Grüße der Kirchengemeinden Glasofen und Michelrieth überbrachten die Vertrauensleute Heidi Tuschel und Theo Eyrich.

Auch das Lehrerkollegium der Oberndorfer Schule ließ es sich nicht nehmen mit einer Bühnendarbietung zur Erheiterung der Feiergesellschaft beizutragen.